SAP-Systemklon und -Systemkopie
SAP-System-/-Instanzverschiebung
Auf den ersten Blick scheint dies sehr einfach. Alles was in Qualitätssicherung, nicht aber in Produktion ist muss reimportiert werden.
Bedeutsam ist der professionelle Umgang mit Testdaten auch in Bezug auf geltende Datenschutz- und Compliance-Richtlinien. Insbesondere global agierende Unternehmen sind gefragt, Maßnahmen zum Schutz sensibler Daten zu ergreifen. Sie müssen die Einhaltung von Compliance-Regeln gewährleisten und Risiken durch Datenschutzverletzungen auch in nicht-produktiven Umgebungen verringern. Ein innovatives Testdaten-Management kann Daten unter anderem durch Verschlüsselung vor internem und externem Missbrauch schützen. Sensible personenbezogene Daten werden gemäß aktueller Datenschutzanforderungen abgesichert, während gleichzeitig eine hohe Testqualität durch realitätsnahe Daten erreicht wird.
Berücksichtigung zusätzlicher QA Mandanten
Im Normalfall wird deshalb das Zielsystem mit Hilfe einer Kopie des Produktivsystems erstellt. Die Vorteile hierbei sind: Nach dem Erstaufbau sind bereits Daten vorhanden, und die Anwender erhalten eine vollkommen identische Testumgebung. Nachteile dieses Vorgehens sind jedoch der hohe Speicherplatzbedarf, die fehlende Anonymisierung der Daten sowie die lange Laufzeit des Kopiervorgangs.
Den R3load-Paketen können verschiede DDLORA*-Dateien zugewiesen werden. Die Zuordnung erfolgt über eine Text-Datei, die dem MigrationMonitor als Parameter ‚ddlMap = mapDDL_txt‘ mitgegeben und von diesem ausgewertet wird.
Mit "Shortcut for SAP Systems" erhalten Sie zusätzliche Funktionen bei der SAP Systemkopie.
Für Unternehmen kann es deshalb gewinnbringend sein, in ein professionelles Testdaten-Management zu investieren, das entscheidende Vorteile bietet.
Schulungen lassen sich beispielsweise nur dann zweckmäßig abhalten, wenn die Arbeitsbedingungen weitgehend denen auf dem Produktivsystem entsprechen.