SAP Systemkopie BD64 Verteilmodelle prüfen

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BD64 Verteilmodelle prüfen
Sicherungstransporte (Exporte) neu importieren, bei isolierten Systemen (Sandbox) im 000er Mandanten lokal einrichten
Mit der Definition von Paketgruppen kann über die Festlegung der Reihenfolge hinaus die parallele Bearbeitung von Paketen konfiguriert werden: Alle definierten Gruppen laufen parallel zueinander. Für jede Gruppe können die Parameter jobNum, taskArgs und loadArgs separat festgelegt werden.

Leistungsstarke und ausgefeilte Automationstools für die Erstellung von SAP-Systemkopien schaffen hier Abhilfe und ermöglichen es nachweislich, neben Zeit- und Kosteneinsparungen beispielsweise auch die Prozessqualität beim System Copying zu erhöhen oder auf einem gleichbleibend hohen Niveau zu halten. Sie halten der SAP-Basis somit faktisch den Rücken frei. Der Reifegrad und das Leistungsvermögen von Automationstools für die Erstellung von SAP-Systemkopien haben sich über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren hinweg entwickelt. Erste Tools für die SAP-Systemkopien-Erstellung stammten aus dem Mainframeumfeld. Über eine lange Zeit hinweg domminierten eher händische oder manuelle Verfahren, unterstützt durch SAP(-Richtlinien), insbesondere durch vorgegebene Vorgehensweisen und eine Vielzahl von Checklisten. Vielerorts ergänzt durch eigen erstellte Skripts, die jedoch nur Teilaufgaben/-prozesse einer SAP-Systemkopie automatisierten.
Möglichkeit des manuellen Eingreifens bei Deltaimport
Die verschiedenen Typen von SAP-Umgebungen müssen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Schulungen lassen sich beispielsweise nur dann zweckmäßig abhalten, wenn die Arbeitsbedingungen weitgehend denen auf dem Produktivsystem entsprechen. Allein auf Basis von konsistenten und realistischen Daten können Firmen zu Testzwecken praxisnahe Ernstfälle simulieren. Eigenentwicklungen und Modifikationen sollten Anwender ebenfalls mit konsistenten und produktionsnahen Daten testen. Für Prüfungen von Patches und Release-Wechseln eignet sich eine mit dem Produktivsystem möglichst identische Testumgebung. Besonders in Entwicklungs- und Schulungssystemen ist es dabei grundsätzlich wichtig, sensible Daten zu anonymisieren, um die Regeln des Datenschutzes einzuhalten.

Bei der Ausführung einer Systemkopie werden sämtliche Tabellen, Abläufe, Datenbanken usw beim Kopieren berücksichtigt. Auch logische Systemnamen müssen konvertiert werden (mithilfe des Trasaktionscodes BDLS). Der Ablauf einer Systemkopie verändert sich meistens nicht. Sofern keine strukturellen Änderungen an den beteiligten SAP-Systemen vorgenommen wurden, ist der Ablauf sogar 100 % identisch. Auf Basis der sehr hohen Wiederholbarkeit des dennoch komplexen Ablaufes, bietet es sich an diesen weitgehend zu automatisieren.

Tools wie "Shortcut for SAP Systems" ergänzen fehlende Funktionen im Bereich der SAP Systemkopie.

Darum muss die gesamte SAP-spezifische Anpassung des Zielsystems nach der Aktualisierung mit der Systemkopie durchgeführt werden.

Darüber hinaus müssen anschließend auch die Daten noch aus dem Produktivsystem importiert werden, beispielsweise per Mandantenkopie.
SAP Corner
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